HeidelbergCement AG, Heidelberg, Deutschland

HeidelbergCement AG

Der Neubau des Headquarters der HeidelbergCement AG bestehend aus einem Ensemble von drei fünf- bis siebengeschossigen ineinandergreifenden Gebäuden entlang einer verbindenden Magistrale. Das Ziel für den Büro- und Verwaltungsbau war ein hoher Nutzerkomfort bei möglichst geringem Energieverbrauch. Dies wird unter anderem erreicht durch durchdachte Grundrisse und die optimierte Gebäudehülle, sowie den Einsatz von innovativer, regenerativer und effizienter Technik. Dem Gebäude winkt - dank des ausgeklügelten Energie-Konzepts von Transsolar - die höchste Zertifizierungskategorie des DGNB, Platin.
Das Klimakonzept für die Büroräume sieht eine Betonkernaktivierung zur Grundkonditionierung für Kühlen und Heizen vor. Zur individuellen Regelung dienen dezentrale Lüftungsgeräte, die ebenfalls mit Kühl- und Heizfunktion ausgerüstet sind sowie mit einer effektiven Wärmerückgewinnung. Die Fassaden haben einen optimierten Glasanteil aber keine Vollverglasung, was zum einen im Sommer die Wärmegewinne durch die Sonne einschränkt, andererseits aber Tageslicht in die Räume bringt. Vor den Fassaden ist ein Sonnenschutz mit Tageslichtlenkung angebracht. Das sorgt für den gewünschten hohen Nutzerkomfort bei möglichst geringem Energieverbrauch.
Die Beheizung wird aus zwei Quellen gespeist: Mit Fernwärme und mittels Wärmepumpe kombiniert mit Grundwasser. Wenn gekühlt werden muss, nutzt das Gebäude zu einem großen Teil eine effiziente und umweltschonende Kühlung mit Wasser aus der Tiefe. Das Grundwasser wird dabei direkt verwendet, es durchströmt und kühlt die Gebäudeteile mit Betonkern-Aktivierung. Aus der Energiequelle Grundwasser wird insgesamt über 70% der Heiz- und Kühlenergie gewonnen.

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Sonnenpfad

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Energieversorgung

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Wärme- und Kälteenergieverteilung