Lee Hall Complex Erweiterung, Clemson, SC, USA

Lee Hall Complex Erweiterung

Die neue Hangar-ähnliche Halle ist an einen aus den 50ern stammenden Gebäudekomplex angebaut. Der offene Raum regt zur Zusammenarbeit an und schafft eine Verbindung zwischen den Studios, Seminarräumen und Büros. Folglich war die Raumqualität in Form von akustischem, thermischem und visuellem Komfort sowie die Luftqualität entscheidend für den Erfolg des Projekts. Bei dem gemischt feuchten Klima dient die Bauteilkühlung kombiniert mit passiven Maßnahmen wie Tageslichtsteuerung und automatisierte natürliche Belüftung als integraler Bestandteil des architektonischen Entwurfs.
Durch die Glaswände und 25 Oberlichter im Dach wird der Raum auch an bewölkten Tagen ausreichend natürlich beleuchtet. Feststehende Kegel auf den Oberlichtern modulieren und lenken Licht in das Gebäude. Künstliche Beleuchtung ist reduziert und direktes Zenitlicht wird vermieden, was die internen Wärmegewinne und Lasten minimiert. Als einzige thermische Energiequelle dienen 46 Erdsonden für die Fußbodensysteme, die im Erdgeschoss und Obergeschoss des Gebäudes für Wärme oder Kälte sorgen.
Fischluft kommt passiv über automatisierte Sprossenfenster; manuell bedienbare Einheiten unterhalb erlauben noch zusätzlich Belüftung. Es gibt keine Luftkanäle, die natürliche Lüftung und die Strahlungskühlung ermöglichen einen offenen und installationsfreien Raum.
Um einen Wärme-Insel-Effekt auf dem Campus abzuschwächen wurde die gesamte Dachfläche von 8.364 m² mit Mauerpfeffer (Sedum) bepflanzt.

Lee Hall Complex Erweiterung
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