Neue Nationalgalerie, Budapest, Ungarn

Neue Nationalgalerie

Das neue Gebäude befindet sich im Herzen der Stadt in einem grünen Park namens Liget, wo es neben weiteren auf dem Gelände des bestehenden Petőfi Csarnok gebaut wird. Die Galerie besitzt zwei Unter- und vier Obergeschosse mit rund 538.196 ft²/ 50.000m².
Transsolar entwickelt das Konzept zur Nahhaltigkeit in der Energieversorgung wie auch der Lüftung. Die Energieversorgung erfolgt hauptsächlich durch 160 Bohrpfähle, an die drei Wärmepumpen sowohl für Heiz- als auch für Kühlzwecke angeschlossen sind. Zwei weiteren Wärmepumpen sind so ausgelegt, dass deren Warm- und Kaltseite gleichzeitig genutzt werden können.
Für Spitzenlasten bei Heizen und Kühlen wird auf Fernwärme und -kühlung zugegriffen. Die Fernkälteanlage ist für alle Gebäude im Liget-Park vorgesehen und nutzt die Kältemaschinen, die im Winter die Eisbahn des Parks versorgen. Aufgrund der hohen Anzahl von Möglichkeiten zur Heiz- und Kühlversorgung wurden Szenarien erstellt, die zeigen, wann welche Maschine betrieben werden muss. Dafür wurde auch das Hydraulikschema erstellt.
Um eine gute Luftverteilung in den Galerieräumen mit einem möglichst geringen Zuluftmassenstrom zu erreichen, wurden einige Strategien zur Positionierung von Zuluftgittern entwickelt und durch CFD-Simulationen nachgewiesen.
Es wurden thermische Simulationen und Simulationen zur Sonneneinstrahlung durchgeführt, um die erforderliche Heiz- und Kühlleistung sowie den erforderlichen g-Wert der Verglasungen zu ermitteln. Zusätzliche Tageslichtsimulationen wurden durchgeführt, um die Lichtverteilung und die Lichtverhältnisse im Bürobereich des Gebäudes sowie die Einhaltung der Nachhaltigkeitsvorgaben nachzuweisen: Das Gebäude strebt die herausragende BREEAM Zertifizierung an und Aufgabe von Transsolar ist es, das Team zu beraten, damit dieses Ziel erreicht wird.

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