Mit der Installation „Einfach cool“ sind Jochen Lam und Alina Wagner gemeinsam mit der Architektin Bilge Kobas (Technische Universität München) Teil der Ausstellung „Unheimliche Verschiebungen“, die im Rahmen der Ruhrtriennale 2026 von Urbane Künste Ruhr präsentiert wird.
Im Kirchenraum der Evangelischen Stadtkirche St. Petri in Dortmund steht eine Skulptur aus ausrangierten Klimaanlagen wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. Die Installation hinterfragt die zunehmende Abhängigkeit von Klimaanlagen als Antwort auf steigende Temperaturen und lenkt den Blick auf deren Auswirkungen auf Ressourcenverbrauch, Energiebedarf und das Stadtklima.
Gleichzeitig zeigt „Einfach cool“, dass es alternative Wege zum Umgang mit Hitze gibt. Die Arbeit lädt dazu ein, öffentliche Gebäude als Orte der Zuflucht während extremer Wetterereignisse neu zu denken und das Potenzial passiver, ressourcenschonender Strategien für thermischen Komfort zu erkunden. So können beispielsweise Kirchenräume als lokale kühle Inseln dienen, ohne den Außenraum zusätzlich aufzuheizen.
Die Installation ist Teil der Ausstellung „Unheimliche Verschiebungen“, die mit künstlerischen Arbeiten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof ökologische, soziale und politische Herausforderungen unserer Zeit reflektiert.
Die Ausstellung läuft im Rahmen der Ruhrtriennale 2026. Weitere Informationen gibt es hier.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 22. August 2026 sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Ausstellungszeitraum: 22.8. – 4.10.26, Mi – So 11–18 Uhr