IAS Rubenstein Commons Building, Princeton, NJ, USA

IAS Rubenstein Commons Building

Das neue Rubenstein Commons Building soll ein Ort für die Gemeinschaft und den akademischen Alltag am Insitute for Advanced Study (IAS) am Campus der Princeton Universität werden. Das IAS wurde im Jahr 1930 gegründet und war Albert Einsteins wissenschaftliches Zuhause bis zu seinem Tode.

Transsolar entwickelte das Energie- und Behaglichkeitskonzept innerhalb des architektonischen Entwurfs, welcher einen flexiblen und familiären Begegnungsort für die Forschungsgemeinschaft des Institutes vorsieht. Die bemerkenswerte Fassade aus horizontal verlaufendem Prismenglas vereinigt Design und Funktion: Tageslicht wird in sein Farbspektrum aufgebrochen und erzeugt ansprechende Effekte im Innenraum, während Solarstrahlung bei hohen Sonnenwinkeln im Sommer zurückreflektiert wird.

Eine Schlüsselentscheidung in der Planung war, entgegen einem klassischen „All-Air-System“, die Raumtemperierung mittels Fußbodenheizung und -kühlung sowie Unterflurkonvektoren durchzuführen. Frischluft hingegen wird CO2 gesteuert im Quellluftprinzip (Impulsarm, reine Außenluft) eingebracht, was für beste Luftqualität steht und mit erheblich geringeren Schachtquerschnitten auskommt und sich in diesem Fall als die energieeffizienteste aber auch kostengünstigere Variante herausstellte. Fenster in allen Räumen erlauben dem Nutzer natürlich zu Lüften und dabei zeitweise auf mechanische Lüftung zu verzichten. Wärme und Kälte liefert eine reversible Wärmepumpe die an ein Erdsondenfeld angeschlossen ist. Das gesamte Heizsystem ist als Niedertemperaturheizung ausgelegt (max. 40°C), wodurch eine effiziente Nutzung des Geothermiesystems sichergestellt werden kann. Eine dachintegrierte Photovoltaikanlage erzeugt regenerativen Strom für das Gebäude.

IAS Rubenstein Commons Building
IAS Rubenstein Commons Building